Samstag, 2. September, 16.00 – 21.00 Uhr

Vernissage Heyne Kunst Fabrik,
Wendelinusstr. 2, Bad Orb


Vernissage zur Werkserie BLACK WATER von Walter Gerstung. 

Ausgangspunkt für die  Black-Water Werke ist ein von Walter Gerstung gemaltes Acrylbild. Der Künstler spiegelt das Werk in schwarz gefärbtem Wasser und bringt das Wasser in Aktion.

Durch die Bewegung des Wassers mit unterschiedlichen Gegenständen und Geschwindigkeiten verändert sich die Reflektion. Diese bewegte Wasseroberfläche, die verzerrte Einspiegelung fotografiert der Künstler mit Hilfe eines aufwändigen Kameraaufbaus.

Die Bewegung des Wassers ist sehr schnell und das eingespiegelte Motiv verändert sich fließend. Von einer leichten Verzerrung bis hin zur vollständigen Auflösung desselben ist alles denk- und undenkbare möglich. Es werden mehrere Serien als Momentaufnahmen von Milisekunden fotografisch eingefroren.

Jedes dieser Bilder ist nicht erfunden oder konstruiert sondern hat tatsächlich existiert, eine Blendenöffnung lang, eine tausendstel Sekunde oder weniger – fotografierte Zeit. Für diese Verfremdungen nutzt Walter Gerstung die „Intelligenz des Wassers.

Der Künstler Walter Gerstung und Galerist Thomas Kypta vor den Werken „Kasper“ und „Prinzessin“ aus „Black Water“

Als Maler und Fotograf ist er stetig auf der Suche nach der Abbildung. Wie reell, wie verfremdet, das ist die Frage, ein stetiger Pfad auf der sich der Künstler bewegt. Mit Black Water bisher ungesehen, durch die neuartige Verschmelzung von Malerei und Fotografie, analog und digital – unmöglich zu programmieren oder gar durch KI zu erstellen.Die Werke sind die Momentaufnahmen von Milisekunden eingefrorener Vergänglichkeit auf dem Spiegel des schwarzen Wassers. 

Als Unterthema Memento Mori – Totenköpfe verfremdet nach BLACK WATER. Eine neue Darstellung des vielfältigen Spektrums der Totenköpfe in der Kunst.

„Skull 1“ und „Skull 2“ aus der Werkserie „Black Water“